Slam the Pony im Juni
8. Juni 2010
| 18. Juni 2010 21:00 | bis | 19. Juni 2010 00:00 |
mit Nico Spindler aus HH.
Nico ist nicht nur engagierter Veranstalter von U-20-Slams, Leiter von Slam- und Rap-Workshops und eine bühnenpräsente Persönlichkeit, nein: er slammt gar selbst. Und das sogar ziemlich gut, wie man munkelt. An diesem Freitag, im Saal, im Kulturhaus, lässt er es wieder raus – das Slammer-Ich. Es darf toben und spielen. Wir dagegen werden ihm ergeben lauschen. Und freuen uns. Jetzt schon.
Paul sagt: Die Liste ist so was von offen für Slammer!
Wir sagen: Juchhe!
Und jetzt öffnen wir noch die übliche Infoschublade:
Der Eintritt beträgt 4€.
Wer slammt darf so rein, für umsonst, und kriegt Freigetränke nach Wahl spendiert.
Es geht los um 21Uhr - es ist also ausreichend Zeit vorhanden, um nach dem letzten WM-Fußballspiel des Tages die Treppe vom Zwischengeschoss in den Saal zu wanken!
So kommet zahlreich, danach gibt es 2 Monate Entbehrung – Sommerpause!
Slam the Pony im Mai
15. Mai 2010
| 21. Mai 2010 | ||
| 21:00 | bis | 23:30 |
mit Kim Johnson aus San Francisco,
Kim ist derzeit im Mutterland des Poetry Slam unter den Top10 der einzeln auftretenden Poeten und damit in guter Tradition der durch Europa tourenden amerikanischen Slampoeten. Wer bereits das Vergnügen hatte, einen der jährlichen Tourvögel beim Zwitschern beiwohnen zu dürfen, wird zu berichten wissen, dass die Unterschiede zu deutschsprachigen Slamtexten inhaltlich sowie performancetechnisch mitunter sehr deutlich spür- und messbar sind.
Wir freuen uns also auf Kim und auch Euch, die Ihr zuschaut und auf all die Slammer, die hiermit wieder herzlichst eingeladen sind, von unserer offenen Liste zu profitieren. Wer liest zahlt keinen Eintritt und wird getränklich unterstützt!
Los geht’s wie immer um 21h im Saal im kulturhaus III&70.
Slam the Pony im April im Rahmen von O-TON CLASH PT. V
8. April 2010
| 16. April 2010 | ||
| 21:00 | bis | 23:30 |
mit: Toby Hoffmann und Etta Streicher
im Rahmen der O-TON Events im und um das Haus haben wir diesen Monat nicht nur wunderbare Gäste, sondern auch Musik. Irre, oder? Die Bühne ist offen, SLAMMERS ARE WELCOME, und die Münder auch.
Toby und Etta sind eins der ältesten und überhaupt superlativsten Mann-Frau-Teams der Szene und nach fünf langen Jahren des Wartens haben wir es endlich gemeinsam auf einen Termin geschafft. Die Freude ist groß, das Programm ebenso.
Attacke!
Anderseits Literaturfestival 9.-11. Mai
8. April 2010
| 9. Mai 2010 10:00 | bis | 11. Mai 2010 23:00 |
Hey Leute,
im Mai richtet unser Verein ein Literaturfestival aus. Das wird sowas von knallen, alle arbeiten schwer in der Vorbereitung und es steht schon soviel.
http://www.anderseits-literaturfestival.de/
anderseits. ist das erste Hamburger Literaturfestival der unabhängigen Verlage. Den Rest des Beitrags lesen »
Slam The Pony im März
16. März 2010
| 19. März 2010 21:00 | bis | 20. März 2010 00:20 |
Herrschaften, aufgemerkt!
Zwar spät, aber hier ist sie doch noch: die Ankündigung für den Poetryslam im März.
Was wird verkündet:
Eine hervorragendebombengeiltollesuperfette Sprachperformance vom Allerfeinsten, die das Wie-immer-gut in ein Das-wird-immer-noch-besser überführt!
Genug. Mehr Worte braucht es nicht.
Wir wollen nichts vorwegnehmen.
Wir wollen euch den schieren ungedulden Endorphinrausch des Ungewissen lassen.
So sind wir zu euch.
Es muss ja nicht immer alles gesagt werden.
Nur soviel: unser Gast am Freitag ist ein geheimer Superpoet mit raumzeitzerstörender Wortgewalt. Vielleicht. Man munkelt, es könne sich gar unsichtbar machen.
Worte vibrieren im Raum. Das bleibt.
Also: heran, herein! Seid laut, seid trunken von Wort und Wahn.
Ich möchte schließen mit einem Ausruf eines von mir höchst verehrten Menschen:
Überrascht uns, wir haben keine Zeit uns zu langweilen!
Aye!
Im Saal um neun für Alle: 4€, für alle Anderen (die Waszusagenhaber, Rampensäue und Bühnenpropheten): 0€+eingeschränkter Freiverzehr am Tresen.
Zusatz (ca. 2 Stunden später):
Es hat sich gezeigt, das Phantom ist entlarvt: Wir haben fantastische Gäste am Freitag, aus dem Ursprungsland des Poetryslams - das Poetry-Duo Caligula 6 mit dem “King of the Mic” Lee Knight Jr. & der SlamMistress Melissa Rose aus Palo Alto/USA.
Das wird groß! Das wird toll! Da muss man hin!
Doch nicht. Zusatz II (ca. 12 Stunden später)
Alles anders alles neu. Dieses neue verwirrungsstiftende Element hier ist pure Absicht und stellt das immer wieder Gleiche hervor: nichts wie es scheint, was ist überhaupt wahr und all das - hochphilosophisch könnte man hier jetzt daherreden. Mach ich aber nicht. Fakt ist: bald wird die Zeit umgestellt - obacht. Und weil das einen schonmal aus dem Tritt bringen kann, dazu die ganze Sonne plötzlich, da nimmt es uns sicher niemand übel, wenn wir da voll mit reinhauen in dieses Nichtsicherseinkönnen.
Darum: definitiv kommt niemand aus den USA. Schade, ist aber so.
Dafür kommt einer aus Lage, und das ist ja irgendwie auch gut. Der bringt sogar seine Katze mit. Noch besser. Sicher sein kann man sich da natürlich nicht. Wär ja auch langweilig.
Wir geben dem Ganzen dennoch einen Namen: Mark Oliver Schuster aka Katze. Großartig!
Sonst bleibt alles wie gehabt, behaupte ich jetzt mal.
Slam The Pony im Februar
12. Februar 2010
| 19. Februar 2010 21:00 | bis | 20. Februar 2010 00:15 |
Gäste: Maik Martschinkowsky von der Leseduene in Berlin, Tobi Kunze aus Hannover und Dorian Steinhoff aus Trier.
Dafür das der Slam im Januar ausfallen musste, gibt’s jetzt die geballte Ladung.
Es klingelt es klingelt es klingelt, es klopft.
Herein kommt: Maik Martschinkowsky. Was er will?
‚HAUSDURCHSUCHUNG! Wo bitte geht’s zum Saal? Es besteht der Verdacht, dass hier in aller Öffentlichkeit ein Missbrauch am Wort begangen wird. Ich möchte das untersuchen – alles ist konfisziert!’
Er schreitet zur Bühne, er mikrophilosophiert, er schreit er lamentiert.
Und er holt es da raus, das Wort. Aus seinem Körper entlässt er es in die Welt und lässt es in andere Köpfe hineinschauen, es ist von nun an frei.
Und was tut es, das Wort? Das freut sich, lacht sich halbtot, säuft die ganze Nacht und ist am morgen danach erstmal zu nichts mehr zu gebrauchen. Was will man mehr.
An Maiks Seite an der Wortbefreierfront:
Zur Linken: Tobi Kunze, der kann slammen und rappen und Worte schön malen, damit unkenntlich machen, um sie dann in den Köpfen der Hörenden voller Wucht explodieren zu lassen. Das macht ihm so schnell keiner nach, das ist eine Kunst.
Auf der anderen Seite: Dorian Steinhoff, der hat sogar schon ein Buch unter dem Arm, ein selbstgemachtes, das verspricht den Worten Paradies: ‚Schaut euch um und tanzt!’.
Daraus liest er vielleicht, vielleicht auch nicht, weil jeder Satz sich sowieso während des Sprechens neu erfindet.
Die Worte sind frei!
Kommt herbei, schließt euch an, macht mit, seid Teil des Ganzgroßen.
Und jetzt: Ruhe. Vor dem Sturm.
Hörer: 4€
Slammer: freier Eintritt, was sonst. Und Flüssiges noch obendrauf.
Slam the Pony im Januar
8. Januar 2010
| 15. Januar 2010 21:00 | bis | 16. Januar 2010 00:15 |
Es tut uns leid, wir sind untröstlich, aber der Januarslam muss leider ausfallen!
Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft, um die Malässen aus den siechen Körpern zu treiben und wacker auf und neben der Bühne zu stehen. Aber wie es oft so geht: es wurde gar schlimmer. Niemand blieb verschont. Paul ist nicht tot, aber unter uns Lebende und Gesunde mischen darf er sich dennoch keinesfalls. Gauner auch nicht. Kein Moderator, kein Feature, kein Ersatz, kein Slam. Trauriger kleiner Freitag - wir machens wieder gut, an dir und an der Gästeschar, die heute draussen in der Kälte bleiben muss.
Ohne Worte.
Slam the Pony im Dezember
10. Dezember 2009
| 18. Dezember 2009 | ||
| 21:00 |
Beim DezemberSlam ist Etta Streicher aus Frankfurt unser höchstpersönlich eingeladener Spezialgast.
Etta macht irgendwie alles ein bisschen. Ein bisschen performiert sie, ein bisschen moderiert sie, ein bisschen theatralisiert sie, ein bisschen poetriert sie. Aber vor allem tut sie all dies am liebsten alles zusammen und alles auf der Bühne. Und legt sich hinein, in ihre Worte und in das was sie sagen wollen. Alles in Allem: ein fabelhaftes Spektakel das alle unsere Sinne zusammenführt, quasi in ein Alldaseinsgefühlsding….genug! Das ist alles auch Quatsch irgendwie. So wie Etta auch, in ihrem wahren Leben, eigentlich Clownesse ist.
Ihre Texte, oft einwandfrei gereimt und vollendet geformt, kondensieren durch Inhalte, in denen Unverblümtes und Blumiges, Unbequemes und perfekt Passendes, Erheiterndes und Wolkiges nebeneinander in harmonischer Eintracht existieren und reigend in unseren erstaunten Hörgängen tanzen.
Ihr Credo lautet dann auch:
“Poesie gehört nicht gelesen und der Dichter gehört auf die Bühne.”
Da kann man hingucken.
Da kann man verweilen.
Und wer will kann auch, wie immer, mit den eigenen Texten brillieren und in den Pony-Olymp erhoben werden!
In diesem Sinne: Vielen Dank für die Bescherung! Wir sehen uns im Rampenlicht!
Zuhörer: 4€
Slammer: Nix + Bier
Slam the Pony im November
6. November 2009
| 20. November 2009 21:00 | bis | 21. November 2009 00:30 |
| 21:00 | ||
Im November als Gast beim Ponyslam: Kolja Reichert, Mitglied der Leseduene Berlin.
Kolja kommt zu spät, Kolja vergisst seine Texte und Kolja improvisiert. Er improvisiert um des Improvisierens willen, vielleicht weil alles irgendwie improvisiert ist, das Leben. Vor allem das in Berlin, das in Hamburg sicher auch. Weil nichts vorhersehbar ist, letztlich. Seine Texte sagen dazu laut und vehement: JA, so und nicht anders! Und zerreiben all die kleinen Alltagsgeschichten, all die ungreifbaren Jedermannsgefühle zu einer leichten Entspanntheit, einem entrückten Lächeln und einem Gefühl von: Hier leben wir, mit all diesen Geschichten, die alle garantiert genauso passiert sind, oder zumindest hätten sein können, wer weiß das schon, vorhersehbar ist ja nix. Außer diesem: Es wird erheiternd, es wird reflektierend und es wird ein Abend den man mit einem Gut-dagewesen-zu-sein-gefühl verlässt.
Also, kommt zahlreich und lasst uns worten!
Wie immer um 21 Uhr im Saal, Haus III&70.
Eintritt für Zuhörer 4 Euro, Slammer kommen selbstverständlich umsonst rein und dürfen sich noch an Bier und Sonstigem gütig tun!
Slam the Pony im Oktober
11. Oktober 2009
| 16. Oktober 2009 21:00 | bis | 17. Oktober 2009 22:00 |
Mit Kersten Flenter aus Hannover.
Zu Gast beim Slam im Oktober ist der selbsternannte ‚Chronist der Maßlosigkeit’ Kersten Flenter, der mit vollem Bühneneinsatz Text und Körpersprache verbindet und dabei tief in den Wunden unserer Welt-Sinn-Konzepte bohrt, ohne Scheu sich beim wühlen in verdichteter Wirklichkeit auch selbst in den Focus zu nehmen. Seine Worte dringen unter die Haut und in das Bewusstsein, messerscharf und immer mit Verletzungsgefahr…. Aber wer Angst vor zu viel Ehrlichkeit hat, wagt sich wohl eh nicht zum Slam im Haus III&70.
Auf alle anderen Kinder der wahren Worte freuen wir uns wie immer: selber Ort, selbe Zeit, offene Mikros und Ohren….!
Ab 21 Uhr im Saal des Haus III&70.